Korallenbleiche: So kannst du helfen, die Korallenriffe zu schützen.
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Bild von Marcelo Kato auf Pixabay
Hey, schön, dass du wieder mit dabei bist! :)
Im letzten Blogbeitrag haben wir uns die Korallenriffe und ihre unglaublichen Eigenschaften angesehen. Falls du den Beitrag noch nicht gelesen hast, klicke hier.
Da wir nun wissen, dass es wichtig ist, die Korallenriffe zu schützen, stellt sich die Frage nach dem WIE. Was konkret können wir machen? Auch dann, wenn wir nicht direkt am Meer leben. Aus allen Möglichkeiten habe ich für den ersten Einblick eine TOP 6 für dich erstellt.
Die TOP 6 für den Korallenschutz
1. Werde aktiv für den Klimawandel
Die Korallenbleiche tritt durch steigende Wassertemperaturen auf. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns aktiv für den Klimawandel einsetzen und unser Verhalten Klimafreundlicher umgestalten. Ich denke wir alle wissen wie es geht, müssen hier und da aber weiter umdenken. Gibt es etwas was du gerne teilen möchtest? Was ist dein Top Tipp für ein besseres Klima?
2. Nutze die richtige Sonnencreme
Der richtige Sonnenschutz hilft, das Meer sauberer zu halten. Eine gesündere Umwelt ist sehr wichtig für die Korallen.
In herkömmlichen Sonnencremes befinden sich häufig Oxybenzon und Octocrylen. Diese gelten als Schadstoffe unter anderem für Korallen. Wenn du dich also mit Sonnencreme eincremst, gelangen die Inhaltsstoffe aus der Tube direkt ins Meer. Und nicht nur durch das Baden im Meer, sondern auch beim Duschen gelangen sie in unsere Umwelt. Dementsprechend ist die Wahl der Sonnencreme immer entscheidend, auch dann, wenn du keine Wassernixe bist und direkt im Meer badest.
Einige Länder und Regionen reagieren bereits. Sie haben Sonnencremes mit schädlichen Inhaltsstoffen verboten. Darunter sind Hawaii, Palau, die thailändischen Nationalparks, Teile von Mexiko und viele mehr. Die Gesetzeslage ist in jeder Region anders. Bitte informiere dich ausführlich, bevor du auf Reisen gehst. Am besten kaufst du von Anfang an korallenfreundliche Sonnencreme. Doch gibt es hier schon eine Kennzeichnung auf Sonnencremes, die zertifiziert ist, also der du wirklich vertrauen kannst??
In Deutschland gibt es noch kein Verbot für korallenschädliche Inhaltsstoffe in Sonnenschutzmitteln. Daher liegt die Verantwortung aktuell bei dir. Du hast die Wahl, die Inhaltsstoffe auf Sonnencremes zu überprüfen. Auf dieser Basis entscheidest du dich für eine Sonnencreme oder du greifst direkt zu mineralischem UV-Schutz. Aber Achtung: Auch hier ist nicht jeder Schutz gleich gut. Informiere dich vor dem nächsten Kauf ausführlich.
3. Nimm Rücksicht auf die Korallen
Wenn du in Gebieten mit Korallen bist, verhalte dich bitte respektvoll. „Trampel“ nicht auf ihnen herum, halte beim Schnorcheln und Tauchen Abstand und pflücke sie nicht. Blumentiere sind Lebewesen und vom Aussterben bedroht!
4. Unterstütze die Forschung
Beim Lesen diverser Artikel wird eins immer deutlicher: Die Forschung ist extrem wichtig! So kann man herausfinden, was den Korallen hilft, sich zu erholen.
Beispielsweise hat eine Studie im letzten Jahr gezeigt: Eine bestimme Art von Seevögeln, um genau zu sein, ihre Ausscheidungen können dabei helfen, dass die Korallen wieder gesund werden. Die Korallen, die mit den Nährstoffen aus dem Vogelkot in Kontakt gekommen sind, erholen sich schneller, als andere Korallen in ähnlichen Zuständen. Ziemlich cool, oder?
Ohne die Forschungsinstitute und deren Fachkräfte wären solche Erkenntnisse nicht möglich. Spenden oder auch das Engagement für Verbände und Organisationen können einen wichtigen Beitrag leisten, um unsere Meere und die Korallenriffe zu schützen.
5. Kläre andere auf
Tausche dich auf der nächsten Party oder dem nächsten Familientreffen doch einfach mal aus. Zum Beispiel über das Meer und die Korallen. Wir lernen schließlich ein Leben lang. Als ich vor einigen Jahren aufgehört habe Fleisch zu essen, haben meine über 80 Jährigen Großeltern genau das nochmal bestätigt:
Meiner Oma fiel es anfangs schwer, ohne Fleisch zu kochen. Die Frage „Auch kein Hühnchen?“ kennen sicher viele Vegetarier*innen, oder?. :) Meine Großeltern haben bei diversen gemeinsamen Mittagessen immer mehr von dem angenommen, was ich ihnen über die Hintergründe meines Fleischverzichts erzählt habe. Das Ergbenis: Auch sie essen mittlerweile weniger Fleisch. Ich finde es so gut! Mir hat es gezeigt, dass ich etwas erreichen kann durchs Miteinander Reden. Ich möchte niemanden bekehren. Ich selber esse mittlerweile hin und wieder Fisch, aber ich kann ohne penetrant zu sein, Menschen aufklären. Gerade beim Thema Essen kann man Alternativen bieten, die geschmacklich überzeugen. Aber das ist ein anderes Thema. ;)
Grundsätzlich möchte ich sagen: Geht raus, tauscht euch aus, spread the word mit eurem Wissen! Keine Scheu vor Halbwissen. Sch*** drauf, auch mit Halbwissen kannst du dich wunderbar unterhalten und deine Ansicht vertreten. ;)
Wenn du dich rund um diese Themen sogar besser auskennst, dann tritt gerne mit mir in Kontakt. Oder unten in den Kommentaren mit der Community. Ich freue mich auf den Austausch und gemeinsame Aktionen!
6. Kaufe keinen (echten) Korallenschmuck
Wie bei echten Pelzmänteln stirbt auch für den Schmuck aus Korallen ein Lebewesen. Das sollte man auf gar keinen Fall unterstützen! Also Finger weg von echtem Korallenschmuck, auch wenn es schon beim Händler liegt. Mit deinem Kauf unterstützt du die Nachfrage. So wird weiterhin Schmuck aus Korallen hergestellt. „Die Koralle liegt ja eh schon da“ zählt nicht!
Was aber zählt ist Engagement. Und deshalb habe ich ein Armband entworfen, dass dir das Meeresfeeling näher bringt und du musst nicht auf Korallen verzichten. Du hilfst sogar gleichzeitig ihren Wiederaufbau zu fördern! 🪸🪸🪸
Charity-Korallen-Armband: Gemeinsam für den Korallenschutz



Diese farbenfrohen Makrameearmbänder mit dem hübschen Symbole als Zeichen für den Schutz unserer Korallen, findest du ab jetzt im Etsy Shop. Dort warten drei Farbkombis auf dich. Zwei davon haben je 3 Armbänder für dich oder zum Verschenken als Set. Die dritte Variante besteht aus zwei neonfarbenden Makrameearmbändern für dich und deine beste Freundin! ❤️
Gemeinsam mit euch möchte ich mit den Charity-Armbändern ein Zeichen setzen: Für jedes verkaufte Korallenarmband spenden wir 5€ an die Coral Gardeners. Diese sind eine Organisation, die eine Wiederherstellung der Ozeane fokussiert. Es werden Korallen direkt im Meer gezüchtet und wieder im Meer verpflanzt. Die Coral Gardeners konnten so in 2023 bereits 69,890 Korallen pflanzen bei einer Überlebensrate von 85%.
Lass uns gemeinsam das Projekt unterstützen! Wie?
1. Gehe auf meinen Shop und kaufe dein Korallenarmband
2. Teile dein neues Armband auf deinen Social Media Accounts. Verwende dabei den Hashtag #lassmabuntmachen. Verlinke @fraeulein.mo_. Alternativ kannst du auch den Shop oder diesen Blogbeitrag teilen.
3. Folge @coralgardeners auf Social Media
Ich freue mich, gemeinsam mit eurer Unterstützung dieses tolle Projekt zu supporten.
Fazit
Wir alle können aktiv helfen, der Korallenbleiche entgegen zu wirken. Insbesondere sollten wir uns für den Klimaschutz einsetzen. Und da kann wirklich jede und jeder von uns etwas machen. In den kommenden Monaten möchte ich noch weiter schauen, was ich selber verändern kann. Diesen Monat steht auf jeden Fall das Thema Plastik ganz oben. Ist dir schon mal aufgefallen wie viele Lebensmittel in Plastik verpackt sind? Das ist wirklich erschreckend! Daher versuche ich im Januar wie es funktioniert, wenn ich weitgehend auf Plastik verzichte. Wie schwer/einfach wird das wohl? Hat jemand Tipps?
Danke fürs Lesen und folge mir gerne auf Social Media, insbesondere Instagram, um zu sehen wie es mir mit dem wenig Plastik so ergehen wird. Ich bin gespannt :D